Proben

Chorprobe ist jeden Freitag um 20.00 Uhr im Gemeindehaus abwechselnd in Bachhausen und Mühlhausen

 

Wie man sich als Mitglied eines Posaunenchores
zu verhalten hat !

( Nützliche Ratschläge für Bläser )

Diese Ratschläge spiegeln natürlich nicht unser Chorstunde wieder, aber vielleicht erkennt der ein oder andere Bläser oder Chorleiter sich oder seinen Chor hier wieder.

 

Es ist völlig unnötig pünktlich, also zum Einblasen, in den Übungsraum zu kommen. Ein Bläser, der etwas auf sich hält, kann auf dergleichen "Vorprogramm" verzichten. Es genügt auch noch beim zweiten oder dritten Stück einzutreffen. Man wird dann mit Sicherheit gesehen und profiliert sich auf einfache Weise.

 

 

Wer aus Versehen rechtzeitig kommt, sollte dies ausgleichen, indem er in aller Ruhe sein Instrument auspackt und mit anderen gemütlich zu plaudern beginnt, während "Vorne" bereits die ersten Naturtöne erklingen. So kann die Chorstunde in völlig entspannter Atmosphäre ihren Anfang nehmen.

 

 

Sollte die Runde beim Eintreffen schon dicht besetzt sein, empfiehlt es sich, während des Blasens möglichst dort noch einen Stuhl hinzustellen, wo sie ganz besonders dicht ist. So haben auch die Anderen etwas vom zu spät kommen.

 

 

Wer nicht zur Übungsstunde kommt, sollte es auch vermeiden, sich abzumelden. Wer das macht, raubt dem Chorleiter durch den damit verbundenen Anruf nur Zeit. Außerdem fördert er seine Kreativität und Spontanität, wenn er in der Übungsstunde angesichts fehlender Bläser sein vorbereitetes Programm umstellen muß. Wer sich in der Übungsstunde rar macht erhöht damit seinen Handelswert.

 

 

Eingehende Vorbereitungen für eine Veranstaltung sollten nicht zu ernst genommen werden. Wenn Mitglieder eines Profiorchesters das nötig haben, ist das ihre Sache. Wir als Laien wollen uns ohnehin nicht mit ihnen vergleichen. Darum sollte man auch nicht allzu regelmäßig zum Üben kommen. Alles Übertriebene ist ungesund, vor allem vor großen Auftritten. Hier ist es viel sinnvoller, seine Kräfte zu schonen, um dann am eigentlichen Ereignis kräftig mitzublasen.

 

 

Es ist ein Zeichen besonderen Können's , beim Blasen seinen eigenen Stil zu pflegen und sich nicht durch andere oder gar durch den Chorleiter irritieren zu lassen.

 

 

Der Chorleiter ist dankbar, wenn ihm während der Übungsstunde möglichst viele ihre Meinung sagen. Wenn er etwas erläutert, sollte die Pause genutzt werden, dem Nachbarn das Wichtigste vom Tage zu berichten. Ganz besonders aber freut sich der Chorleiter, wenn beim Üben einzelner Stimmen, der Rest durch möglichst lautes Sprechen Hintergrundmusik liefert. Dies ist auch ein Zeichen von guter Gemeinschaft. Werden dabei doch die Fehler der Blasenden nicht so sehr gehört. Und wenn die Probe dann gemeinsam fortgesetzt werden soll, warten alle gern und voller Spannung, bis auch der Letzte sein Instrument an den Lippen hat und weiß wo's losgeht.

 

 

Zu späterer Stunde dient es der Chorarbeit, wenn einzelne darauf hinweisen, dass wir nun aber langsam zu Schluss kommen müssen, damit der gemütliche Teil der Chorprobe beim Bender fortgesetzt werden kann.

 

 

Die Zeit während der letzten Bekanntmachung nutzt man am Besten, um geräuschvoll Noten und Notenständer zusammenzupacken. Wer aber weiter denkt lässt alles an seinem Platz stehen und liegen. Es gibt nämlich immer wieder einzelne Leute, denen man eine Freude damit machen kann, weil sie gerne für andere die Noten zusammenpacken, Ständer abbauen und das ganze Gepäck schließlich fortbringen. Diese Arbeit kann unterstützt werden, indem man möglichst dort stehen bleibt, wo gerade aufgeräumt wird. Die "Packer" freuen sich über jeden, der ihnen bei der Arbeit interessiert zuschaut und sich - bescheiden und zurückhaltend wie man ist - nicht traut, mitzuhelfen.

 

 

Bei Noten empfiehlt es sich überhaupt, je ein Exemplar von allen erreichbaren Büchern mit nach Hause zu nehmen und hier im Schrank aufzubewahren. Wo sonst werden sie so geschont und bleiben lange erhalten ?

 

 

Instrumente sollte man nicht unnötig durch Spülen und Reinigen von innen abnutzen. Dreck gibt bekanntlich eine hervorragende Schutzschicht. Ein gelegentlicher Blick durchs Mundstück erübrigt sich ebenfalls, wenn man ständig forte bläst. Dann kann sich auch nichts festsetzen. Durch ölen und fetten, vom putzen ganz zu schweigen, muss man in der heutigen Zeit unter dem Gesichtspunkt des Energiesparens betrachten.
 

 

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